Bei le-tex geht es meistens um Verarbeitung großer Datenmengen, und das soll so automatisiert wie möglich erfolgen. Dabei kommen viele Tools zum Einsatz, die eher aus dem Unix-/Linux-Programmiererumfeld bekannt sind: der mächtige, programmierbare Texteditor emacs mit vielen le-tex-Erweiterungen, Textmustersuche und -ersetzung mit Hilfe regulärer Ausdrücke, Toolchain-Steuerung mit GNU make etc., zahlreiche Shell-, Perl-, Tcl- oder Ruby-Skripte, svn als Versionskontrolle für Tools und Content, etc.

Ausgefeilte Tools existieren für folgende Aufgaben:

  • Strukturierung von Referenzen; 
  • Konvertierung von Formeln aus und nach MathML; 
  • Bearbeitung von CALS-Tabellen; 
  • unscharfe Textsuche 
    • zum Auffinden von Querverweisen, 
    • zur Duplikatbereinigung bei konsolidierten Referenzen  
    • und zur Kodierung von Indexbegriffen. 

Des Weiteren verfügt le-tex über außerordentlich fundierte Erfahrung in der XML-Verarbeitung mit Hilfe von XSLT/XPath 2.0, sei es bei der Konvertierung zwischen unterschiedlichen Dokumenttypen (z. B. Konvertierung von/nach Word) oder bei der Generierung komplexer Verzeichnisse.